Häufig gestellte Fragen

An dieser Stelle haben wir die häufigsten Fragen zusammengestellt. Wir bieten außerdem  eine Vernetzung von Fragestellern und Antwortenden an. Bei Interesse kannst du dich hier anmelden: Forum

Bei einer Anlage mit einem 375 Watt (peak) Solarpanel kannst du bei optimaler Ausrichtung nach Süden an einem Aufstellungsort ohne Schatten einen Ertrag von bis zu 355 kWh pro Jahr erzielen, das entspricht bei einem Strompreis von 29 ct pro kWh einer jährlichen Ersparnis von bis zu 102 €. Deine Co2 Emissionen reduzieren sich damit um bis zu 100kg* pro Jahr.
(* in Deutschland wird pro erzeugter kWh im öffentlichen Stromnetzt aktuell im Schnitt rund 300 g Co2 freigesetzt).

Wenn du 600W Einspeiseleistung haben möchtest, bestellst du dir einfach zwei Pakete (Geräte). Jedes Paket besteht aus einem Solarmodul und einem 300W Wechselrichter. Für 600W werden die beiden Wechselrichter direkt miteinander verbunden. Es ist dabei nur ein Netzkabel zur Steckdose erforderlich. Zurzeit beschränken wir uns bei der Sammelbestellung auf 300W Geräte. Das bietet dir maximale Flexibilität bei der Positionierung der Solarmodule, wir bekommen einfacher die notwendigen Stückzahlen zusammen und der Aufwand für uns ist kleiner. Auch preislich ist diese Lösung attraktiv.

Ja, mit unserem Angebot kannst du deine Anlage auf 2 Solarpanels mit 2 Wechselrichtern erweitern. Auf Grund gesetzlicher Bestimmungen ist die Einspeiseleistung von Steckersolaranlagen in das 230 V Hausnetz in Summe auf 600 Watt begrenzt. Anlagen mit 2 Solarpanels erreichen einen Ertrag von bis zu 710 kWh pro Jahr.

Die Peak-Leistung erreichen die Solarmodule meist nur in der Mittagszeit bei optimalen Bedingungen. Morgens, nachmittags und an bewölkten Tagen dagegen wird der Spitzenwert meist nicht erreicht und du profitierst dann von der Leistungsreserve der Solarpanels. Die Panels verlieren über ihre jahrelange Lebensdauer etwa 10 – 15% an Leistung, auch dieser Effekt wird durch die Leistungsreserve größtenteils kompensiert.

Nein, den Strom speichern können nur größere Anlagen mit einem zusätzlichen Speicher. Die Steckersolaranlagen produzieren Strom für den Grundbedarf, der meist kontinuierlich in deinem Haushalt anfällt.

Bei Dunkelheit läuft die Anlage weiter, produziert jedoch keinen Strom. Du musst nichts ab- oder umschalten. Der Wechselrichter hat einen minimalen Grund-Stromverbrauch.

Als Richtwert gilt, immer dann, wenn der Jahresverbrauch größer ist als 2.500 kWh pro Jahr oder der Grundverbrauch tagsüber mehr als 2 kWh beträgt.

An sehr sonnigen Tagen kann es vorkommen, dass deine Anlage mehr Strom produziert als du gerade verbrauchst. Dieser Überschuss wird dann unentgeltlich ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Du kannst deinen selbst verbrauchten Teil natürlich einfach optimieren, indem du große Verbraucher wie z.B. Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler über die Mittagszeit laufen lässt. Viele Geräte bieten dazu die Möglichkeit der Startzeitvorgabe.

Mieter brauchen das Einverständnis Ihres Vermieters für die Errichtung und den Betrieb der Anlage. Besitzer einer Eigentumswohnung brauchen meist die Genehmigung der Wohnungseigentümergemeinschaft. Eine Genehmigung durch den Netzbetreiber (e-netz) oder den Versorger (z.B. Entega) ist nicht erforderlich.

Nein, da du nur einen unwesentlichen Teil deines selbst erzeugten Stroms in das öffentliche Stromnetz einspeist und keine Einspeisevergütung erhältst, hast du aus Sicht der Finanzämter keine steuerpflichtigen Einnahmen durch den Betrieb der Steckersolaranlage und du brauchst die Anlage bei deiner Steuererklärung nicht berücksichtigen.

Ja, gemäß den aktuellen Bestimmungen musst du die Inbetriebsetzung deiner Anlage dem Netzbetreiber (in Erbach und Michelstadt ist das die e-netz Südhessen) sowie dem Markenstammdatenregister jeweils mit einem Formular melden. Im Rahmen unserer Beratungsgespräche erläutern wir dir die Details.

Nach Anmeldung deiner Anlage beim Netzbetreiber (e-Netz Südhessen) prüft dieser, welcher Zählertyp bei dir verbaut ist. Hast du bereits einen modernen Zähler mit Digitalanzeige, ändert sich nichts, denn diese Zähler haben in der Regel eine Rücklaufsperre. Hast du noch einen alten mechanischen Zähler mit Drehscheibe, wird die e-netz Südhessen auf ihre Kosten den Zähler gegen einen modernen Zähler mit Rücklaufsperre tauschen. Die Rücklaufsperre verhindert, dass im Fall, dass du den selbst erzeugten Strom nicht zu 100% selbst verbrauchst (und so eine kleine Menge ins öffentliche Stromnetzt einspeist) der Zähler rückwärts zählt.

Bei allen elektrischen Verbindungen, die Endverbrauchern zugänglich sind, müssen berührbare Steckkontakte in ungestecktem Zustand immer spannungsfrei sein. Ein Schukostecker, der an die Solaranlage angeschlossen ist, führt aber die vom Sonnenlicht erzeugte Spannung und ist deshalb nicht spannungsfrei – bis er durch den Wechselrichter getrennt wird. Ein Wechselrichter, der bestimmte Anforderungen erfüllt, führt diese Trennung innerhalb von Sekundenbruchteilen durch, so dass nach Auffassung der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie keine Gefahr besteht. Zitat:

“Wenn eine Schuko-Steckdose vorhanden ist und das Solar-Gerät den DGS Sicherheitsstandard für steckbare Stromerzeugungsgeräte DGS 0001 einhält, ist die Nutzung zulässig. Wenn eine neue Steckdose gesetzt werden soll, empfiehlt die DGS die Steckverbindung nach DIN VDE 0628-1 (Wieland RST20i3).”

Abgerufen am 21.04.2022 von https://www.pvplug.de/faq/

Die von den aktuellen Normen und Netzbetreibern geforderten Energieeinspeise-Stecker haben ein höheres Sicherheitsniveau. Diese Art der Stecker sind sehr robust und ihre Kontakte sind auch im abgezogenen Zustand nicht berührbar, so dass auch im Fehlerfall keine Gefahr besteht. Sie verhindern außerdem Fehlanwendungen wie beispielsweise die Nutzung von Mehrfachsteckdosen. Bei der Installation durch einen Fachbetrieb wird in der Regel die vorhandene Installation auf  Tauglichkeit überprüft.

Ein sehr gängiges Steckersystem, das die Bedingungen der zurzeit gültigen Normen erfüllt, wird vom Hersteller Wieland angeboten und erfordert eine passende Steckdose, die durch einen Elektroinstallateur eingebaut werden muss.

Bild: Wieland 

Ob ein Schukostecker ein ausreichend hohes Sicherheitsniveau bietet, ist zurzeit offenbar noch nicht 100% geklärt. Die Normungsgremien der DIN und des VDE fordern in den aktuell gültigen Normen einen Energieeinspeise-Stecker während die  Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie einen Schukostecker unter bestimmten Bedingungen für ausreichend sicher erachtet. Die Rechtssicherheit im Falle eines Schadens dürfte bei Verwendung eines Energieeinspeise-Steckers höher sein. Du kannst bei der Sammelbestellung selber entscheiden.

Keiner, denn für die Steckersolaranlagen werden viele unterschiedliche Namen benutzt. Beispiele sind u.a. Balkonkraftwerk, Mini-PV-Anlage, Plug-in-Solaranlage, Guerilla-PV oder Micro-Solarmodul.

Das können wir leider nicht. Bitte wende Dich an einen örtlichen Handwerker.